Wasserverband
Wasserverband
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Der Wasserverband

Um die Wasserversorgung bis über das Jahr 2000 hinaus zu sichern, gründeten 14 Gemeinden des südlichen Markgräflerlandes im Jahr 1970 den Zweckverband "Gruppenversorgung Südliches Markgräflerland". Seit der Gemeindereform 1975 hat der Verband acht Mitglieder, die Gemeinden Binzen, Efringen-Kirchen, Eimeldingen, Fischingen, Rümmingen, Schallbach, Wittlingen und die Stadt Weil am Rhein.

Die Verbandsgründung war notwendig geworden wegen:

  • teilweise schlechter Trinkwasserqualität, insbesondere des zu hohen Nitratgehaltes des Trinkwassers in einigen Tiefbrunnen.
  • der Tendenz zu steigendem Wasserverbrauch
  • Sicherheitsbedenken bei ausschließlich örtlicher Versorgung
    Der Verband liefert das Wasser zum Hochbehälter der Mitgliedsgemeinden.
    Ab Hochbehälter sind die Verbandsgemeinden für die Fallleitung (Zuleitung zum Ortsnetz) sowie das Ortsnetz verantwortlich.

Das Wasser wird aus sieben Tiefbrunnen und weiteren elf Pumpwerken gefördert.
19 Hochbehälter mit einer Speicherkapazität von 20.410 m3 sichern die Versorgung.

 
Wassergewinnungsgebiet

Wasserverband seit 1979

14. Dezember 1970
Gründungsversammlung des Zweckverbands "Gruppenwasserversorgung Südliches Markgräflerland" in Weil am Rhein. Der Verbandsname wird 1974 in "Wasserverband Südliches Markgräflerland" geändert.

1. Januar 1975
Beginn der Wasserlieferung an die Mitgliedsgemeinden und Übernahme der Altanlagen im Verbandsgebiet zum Wert von 2.195.000 DM.

15. August 1977
Abschluss des Vertrags mit dem Hohlebachverband über die Lieferung von Zusatzwasser aus dem Pumpwerk Steinenstadt.

26. Oktober 1982
Die Verbindungsleitung vom Scheitelbehälter Blansingen zum Hohlebachverband ist fertiggestellt.

25. August 1994
Einweihung des Wasserwerks Weil am Rhein.

2001/2002
In den Tiefbrunnen Rümmingen, Kleinkems und Efringen-Kirchen werden UV-Anlagen eingebaut, die mittels ultravioletten Lichtstrahlen das gewonnene Grundwasser vorsorglich desinfizieren.

15. Oktober 2004
Mit der Fertigstellung des Hochbehälters Maugenhard wurde das letzte Projekt des Gesamtausbauplanes realisiert.

2004/2005
Der Hochbehälter Binzen wird erweitert. Das Speichervolumen wurde fast verdoppelt und eine Drucksteigerungsanlage für das Ortsnetz eingebaut.

2011
Die Aufbereitungsanlage in der Wasserwerkszentrale wurde in Betrieb genommen. Das Wasser wird durch Aktivkohlefilter mit nachgeschalteter UV- Desinfektion prophylaktisch behandelt.

2013
Der Hochbehälter Eimeldingen wird erweitert. Sein Speichervolumen wird nahezu verdoppelt und die Gemeinde baut eine zweite Fallleitung zum Ortsnetz.

2015/16
Der Hochbehälter Wittlingen entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Am alten Standort wurde ein neuer Hochbehälter mit vergrößertem Speichervolumen errichtet.




 
 
 

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